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Kinderklau - der ganz normale |
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Es ist zweifelsfrei, dass es einen tatsächlichen Bedarf an Heimen und auch an Pflegefamilien gibt.
Aber angesichts der finanziellen Aspekte, in die man erst Einblick erhält, wenn man selbst von der "Jugendhilfe" betroffen ist, eröffnet sich unweigerlich die Frage, ob hinter so mancher, als Hilfe verkauften, Angelegenheit schlicht und ergreifend nur Abzocke steckt.
Nicht nur im eigenen Fall habe ich für mich mehr als einmal diese Frage beantworten können, auch bei der aktuellen Bereitschaftspflege-Besoldung z. B. im Raum Stuttgart, die zudem auch noch auf der City-Site regelrecht schmackhaft gemacht wird, schießt mir spontan eine Antwort in den Sinn. Denn dort heißt es nämlich im Original-Text:
Auch in wirtschaftlicher Hinsicht bringt die Bereitschaftspflege Vorteile: Die Kosten belaufen sich auf weniger als die Hälfte der Aufwendungen, die für eine Unterbringung im Notaufnahmebereich zu zahlen sind. Jede Familie erhält monatlich 1840,80 Euro, zusätzlich eine einmalige Investitionshilfe von 2045 Euro für die notwendige Grundausstattung.
Das nenn´ ich doch mal ein respektables Sümmchen. Die treuen Leser meiner Pages können sich sicher noch an die Auszüge aus dem Pflegeelternforum erinnern, wo man sich gegenseitig vorgerechnet hat, das der Stundensatz von den liebenden und neubeelterten Pflegeeltern noch nicht einmal im 1-Euro-Bereich läge. Hm, entweder hat bei einigen der Monat mehr Stunden, oder einige sollten ernsthaft über einen Umzug nach Stuttgart nachdenken.